Sonntag, 20.05.2012 20:39 Uhr

Ausverkauftes Konzert in Barrockkirche

Verfasser: Wolfgang Martens Lüdersburg, 21.12.2011, 11:00 Uhr
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Der Chor
Der Chor  Bild: W. Martens

Lüdersburg [ENA] Ein Adventkonzert ganz anderer Art verfolgten die 250 Gäste in der vollbesetzten Barockkirche Peter und Paul in Lüdersburg bei Lüneburg. Der Lüdersburger Shantychor e.V. Achtern Elvdiek hatte eingeladen. Es erklangen alte Shanties und Weihnachtslieder.

Das Konzert glich einer Reise mit Wellen, Sturm und Sonnenschein. Im Wechsel erklangen die schönen Shanties und Seemannslieder mit den alten Weihnachtsmelodien. Wie ein Frage- und Antwortspiel waren die Songs auf Geschichten abgestimmt, die der Schauspieler Thorsten Warnecke aus Lüneburg vortrug. Wie bereits im letzten Jahr gesellte er sich in die Shantiemannschaft.

Lustig, doch auch zum Nachdenken erzählte er die Geschichte von der Weihnachtsmaus. Ein Schmuzeln, ja sogar Lachen erzeugte er in den Gesichtern des Publikums. Ein jeder erkannte sich in dieser Geschichte wieder als er/sie noch Kind gewesen und der Schmuck des Weihnachtsbaumes mehr und mehr abnahm. Weitere Geschichten folgten und man spürte, er gehört zum Shantychor.

Teil der Mannschaft

Im Interview mit dem Chorleiter, Wolfgang Martens kam heraus, das dieser während der Planung des Konzertes vor einigen Monaten die Reise noch nicht feststand. Er erzählte: "Viele Lieder standen nun zur Auswahl. Da wir grundsätzlich die Konzerte mit Reisen verbinden wurde es eine schwere Aufgabe. Nach ein paar Wochen standen die Lieder fest. Die Reise wurde eine Fahrt von zu Hause nach überall und zurück. Ferne Länder sehen, Heimweh haben. So begann die Reise mit der Frage an den Bootsmann wo es hinging. Die Antwort kam per Lied. Tja eigentlich kannte ich das Ziel noch gar nicht so wirklich, jedenfalls geographisch nicht. Die Familie zurücklassen und gleichzeitig mitteilen "Irgendwo im Hafen mein Kind",

da liegt ein schwarzes Schiff und Gott wird unsbehüten. Damit das Ablegen nicht so schwer fällt, singt die Crew La Paloma, weil ja alle den Wind und die Wellen lieben. Weil es nun bereits Dezember ist, wir noch immer unterwegs sind, suchten wir für die Fahrt nach Hause die Sterne. Sie sollten uns den Weg zeigen. Dabei sahen wir den Stern von Bethlehem welcher so hell leuchtete, dass es keine Irrfahrt werden kann. Wir alle wußten, dass nun bald Weihnacht ist. Wir erinnerten uns an das letzte Jahr und schauten auf das Meer hinaus. Buten is Wiehnacht – ja so war es und wir, wir waren weit weit weg.

Dankesrede des Vorstandes

Ist ja nicht immer so, denn es gibt ja auch die Zeit zu Hause um dann die Freude mit dem Lied Wiehnacht an de Waterkant zu singen und an die Fahrensleute zu denken." Weitere Ausführungen würden hier zu weit führen. Auf jeden Fall steht fest, dass dieses Konzert am vierten Advent etwas besonderes war und dem Publikum sehr gefallen hat. Mit kleinen Geschenken bedankte sich Herr Martens bei seinen Solisten. Für ihn und Herrn Warnecke gabe es zum Dank Blumen vom Vorstand des Chores sowie kräftigen Beifall vom Publikum. Zum Abschluss des Konzertes sang das Publikum mit dem Chor zusammen noch 3 Weihnachtslieder.

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