Sonntag, 20.05.2012 21:28 Uhr

Wichtigstes Branchentreffen als Fels in der Brandung

Verfasser: Dettmar Rokoss Düsseldorf, 20.01.2012, 22:49 Uhr
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IMA 2012 -wichtigster Branchentreff als Fels in der Brandung
IMA 2012 -wichtigster Branchentreff als Fels in der Brandung  Bild: Dettmar Rokoss

Düsseldorf [ENA] Die Internationale Fachmesse für Unterhaltungs- und Warenautomaten, IMA, hat ihre Tore vom 17. bis 20.01 2012 in Düsseldorf geöffnet. Den rund 200 Ausstellern und ca. 9.000 zu erwartenden Besuchern wird das gesamte Spektrum für moderne Spielstätten, Entertainment- und Bowling-Center gezeigt.

Man geht zwar sehr zuversichtlich in das neue Jahr, aber der Gegenwind in Sachen Glücksspielstaatsvertrag bleibt weiter ein sehr zentrales Thema bei diesem wohl wichtigsten Branchentreffen. Mit einer deutlichen Warnung in Richtung der Bundesländer vor Verfassungsbrüchen durch den neuen Glücksspielstaatsvertrag eröffnete Siegfried Kauder, Mitglied des Deutschen Bundestages und Vorsitzender des Rechtsausschusses, die Internationale Messe für Unterhaltungs- und Warenautomaten (IMA). Der CDU-Politiker ist für seine Expertisen in komplexen Rechtsfragen und Verfassungsangelegenheiten bekannt.

IMA 2012
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Die Bundesländer planen massive Restriktionen gegen das gewerbliche Automatenspiel bei gleichzeitiger Liberalisierung der staatlichen Glücksspielangebote. Kauder stellte dem die Forderung nach „gleichem Recht für alle“ entgegen. Der Staat dürfe nicht „Konkurrenz platt machen“. U.a. hat er mit Blick auf den Entwurf zum Glücksspielstaatsvertrag den Bundesländern empfohlen, sich mit den Punkten intensiv zu beschäftigen, die aus seiner Sicht die Verfassung berühren, und das sind nicht wenige. Kauder ließ in seiner Rede keinen Zweifel daran, dass er in den Plänen der Bundesländer auf verschiedenen Ebenen Verstöße gegen die Verfassung sieht. Diese „Politik gegen die Verfassung“ bezeichnete er als „unanständig“.

IMA 2012
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So prognostizieren auch die VDAI -Vorsitzenden Paul Gauselmann und Uwe Christiansen: „Mit diesem Beschluss werden in Zukunft rund zwei Drittel der über 70.000 Arbeitsplätze in der deutschen Automatenwirtschaft vernichtet und viele der über 5.000 mittelständischen Unternehmen der Branche in die Pleite getrieben“. Da auch zahlreiche Lehrstellen betroffen sind, bildeten anlässlich der Auftaktveranstaltung über 250 Auszubildende ein Spalier für die Gäste, um an die Verbände zu appellieren, in ihrem Kampf für den Erhalt der Branche nicht nachzulassen: „Sonst haben wir, wenn wir fertig mit der Ausbildung sind, keinen Arbeitsplatz mehr", so eine Teilnehmerin.

IMA 2012
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Es sind vor allem die Innovationen der Aussteller sowie auch der rege Austausch mit den Branchenkollegen, die die Besucher nach Düsseldorf lockten. Trotz der dunklen Wolken am Horizont sieht man aber auch gelassen und zuversichtlich auf das Jahr 2012, weil man sich sicher ist, dass die geplanten und zum Teil völlig unangemessenen Maßnahmen nicht durchgesetzt werden können. Auf dem zur Schmidt-Gruppe gehörenden Stand von Bally Wulff zum Beispiel widmet man sich verstärkt dem Gastronomiesektor mit einer neuen Game-Station Wandversion und speziellen Gastro-Spielepaketen wie „ACTION STAR solid", damit wird ein Gastrokonzept auf höchstem Niveau vorgestellt.

IMA 2012
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Ein weiteres Augenmerk richtet man dort aber auch auf innovative Spielstätten, die man mit neuen Spielepaketen und vor allem dem neuen MAGIC CASHPOT noch attraktiver gestalten will. Bernhard Eber, Sprecher der Presse- & Öffentlichkeitsarbeit bei Bally Wulff Entertainment: „ Für die Branche stellt die derzeitige ungewisse politische Situation die Herausforderung dar, 2012 die Betriebe in allen Bereichen auf ein möglichst modernes Niveau zu bringen. Nur so kann die verbleibende Zeit, ganz gleich wie die politischen Entscheidungen ausfallen, optimal genutzt werden. Es wäre jetzt völlig falsch, die Hände resigniert in den Schoß zu legen."

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