Sonntag, 20.05.2012 22:06 Uhr

Dr. Eisenfaust verteidigt seinen WM-Gürtel.

Verfasser: Peter Müller München, 19.02.2012, 00:42 Uhr
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München [ENA] Im Weltmeisterschaftskampf im Schwergewicht standen sich in der ausverkauften Olympiahalle in München der Herausforderer Dereck Chisora aus England und Weltmeister Vitali Klitschko (Dr. Eisenfaust) gegenüber. Im Vorfeld des Kampfes tat der Herausforderer alles dafür sich unbeliebt zu machen. Beim Wiegen am Vortag verpasste er dem Weltmeister eine Ohrfeige und am Kampfabend nahmen die Psychotricks des Engländers ihren Lauf.

Er sorgte dafür, dass der Kampf erst mit extremer Verspätung beginnen konnte, weil er ganz einfach noch nicht bereit war und beim geplanten Kampfbeginn nicht einmal seine Boxhandschuhe angezogen hatte. Als es dann endlich losgehen konnte, bespuckte bei der Gegenüberstellung der Engländer den Weltmeister mit Wasser. Sportlich gesehen bestimmte der Weltmeister zunächst das Kampfgeschehen und lag zunächst nach Punkten klar vorn. Im weiteren Verlauf legte der Herausforderer zu und es wurde immer enger für Klitschko. Der Engländer hatte gehörigen Mut und legte ohne jede Rücksicht den Vorwärtsgang ein und brachte Klitschko in Bedrängnis. Der Wahl-Hamburger machte den Eindruck als wenn er konditionell nicht ganz auf der Höhe war.

Chisora verringerte den Punktvorsprung vom Weltmeister und zeigte ein großes Kämpferherz, er brachte zwar Klitschko nicht in die Nähe eines knockouts, aber doch in Bedrängnis. Der Herausforderer hatte ja im Vorfeld angekündigt den Weltmeister in der achten Runde K.O. Zu schlagen, was aber nicht gelang und Klitschko gewann den Kampf und verteigte erfolgreich seinen Titel. Für den Engländer war sein menschliches Verhalten völlig daneben, sein sportliches Engagement dagegen vorzüglich, hätte er sich nicht zu seinen fragwürdigen Psychotricks hinreißen lassen. Dann hätte er in Deutschland mit Sicherheit mehr Sympathien einheimsen können.

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