Freitag, 04.09.2026 19:46 Uhr

Pebble Beach - Im Reich der Träume

Verantwortlicher Autor: Erich Hein Laguna Seca, 04.09.2026, 18:40 Uhr
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Pebble Beach
Pebble Beach  Bild: Erich Hein

Laguna Seca [ENA] Es ist früh morgens, Sonntag, der 16. August 2026 und es ist der Tag der Tage, der Höhepunkt der Monterey Car Week. Noch herrscht eine wohltuende Ruhe, es ist bedeckt und feucht, man sieht schon einzige Besucher, in der Hand eine Tasse Kaffee und im Herzen eine Vorfreude, auf das was kommt.

Nach einer langen und aufregenden Woche mit Auktionen, diversen Side-Shows und Rennen in Laguna Seca würde sich heute entscheiden wer den „Pebble Beach“ - „Concours d! Elegance“ gewinnen und den Titel „Best of Show“ erhält. Der spektakuläre 18. Loch des Pebble Beach Golf Links ist seit 1950 immer im August Austragungsort. Hier konkurrieren die wertvollsten Sammlerautos der Welt um eine der prestigeträchtigsten Auszeichnungen der Automobilindustrie. Geschwindigkeit ist hier nicht ausschlaggebend, nein hier steht Eleganz, historische Genauigkeit, technische Vorzüge und den Stil der Automobile und Zweiräder im Fokus der Bewertung.

Und dann kamen sie, wunderschöne Autos und Zweiräder, Unikate teilweise recht speziell und all samt siegerverdächtig. Insgesamt 218 Augenweiden rollten über den berühmten Golfplatz und nahmen ihre Plätze ein. Allein 185 der Fahrzeuge kamen aus denn US-Bundesstaaten, die restlichen aus 14 weiteren Ländern. Den Titel „Best of Show errang einer von nur zwei gebauten Duesenberg SSJ Special Speedster aus dem Jahr 1953. Dieser Special Speedster bietet Stil und Leistung – und hat eine fantastische Hollywood-Geschichte. Von den nur zwei gebauten Autos gehörte dieser einst dem amerikanischen Schauspieler Clark Gable, auch besser bekannt als Rhett Butler in dem Film „Vom Winde verweht“.

Kürzlich in seinen Originalzustand zurückversetzt, mit schwarzer Lackierung und heller Lederausstattung. Clark hätte es gefallen. Die besten Auktionshäuser standen bereits Monate vorher im Ausnahmezustand, will man doch die edelsten und hochkarätigen Automobile am Besten mit neuem Auktions-Rekord an den Mann bringen. Fünf Auktionshäuser versteigerten rund 1000 Autos und das sehr, sehr erfolgreich. Allein RM Sotheby’s nahm für knapp 200 Fahrzeuge über 300 Millionen Franken ein. Ja, für diesen Erlös kann man getrost mal nach Amerika jetten. Buchstäblich den Vogel abgeschossen hat dieses Jahr der Shelby Cobra Daytona Coupe.

Kürzlich in seinen Originalzustand zurückversetzt, mit schwarzer Lackierung und heller Lederausstattung. Clark hätte es gefallen. Die besten Auktionshäuser standen bereits Monate vorher im Ausnahmezustand, will man doch die edelsten und hochkarätigen Automobile am Besten mit neuem Auktions-Rekord an den Mann bringen. Fünf Auktionshäuser versteigerten rund 1000 Autos und das sehr, sehr erfolgreich. Allein RM Sotheby’s nahm für knapp 200 Fahrzeuge über 300 Millionen Franken ein. Ja, für diesen Erlös kann man getrost mal nach Amerika jetten. Buchstäblich den Vogel abgeschossen hat dieses Jahr der Shelby Cobra Daytona Coupe.

Sage und schreibe 35 Millionen Franken brachte der Rennwagen, der von 1975 bis 1998 Caroll Shelby, dem Schöpfer der legendären Shelby AC Cobra ein. Es ist heute noch eine Sensation, bald vielleicht nicht mehr. Mit 32,23 Millionen Franken wechselte der allererste strombetriebene Ferrari Luce den Besitzer. Wahnsinn. 28,01 Millionen Franken für ein „Pop-Art-Design“. McLaren macht`s möglich. Der eigentliche Rennwagen F1 GTR mutierte zum Straßenfahrzeug. Unter den hochpreisigen zu versteigerten Autos konnten noch einige Ferraris punkten, hier eine Auswahl.

14,41 Millionen Franken musste ein Bieter auf den Tisch legen um einen Ferrarie Daytona SP3 quasi fabrikneu und in Post-Gelb Knapp 10 Millionen Franken für einen Ferrari F50 dem einst der bekannte Box-er auch als Ohr-Beißer bekannte Mike Tyson gehörte, einen Ferrari Enzo für 9,78 Millionen Franken originalgetreu und mit sehr wenigen Kilometern 957 auf dem Tacho und ein Ferrari 288 GTO gebaut 1985 und 20 Jahre in einer Besitzerhand gab es für 9,34 Millionen Franken.

Ein Betrag von 15,12 Millionen Franken brachte einen Chevrolet auf Platz fünf der Auktionen. Es ist der Chevrolet Corvette Grand Sport, einer von fünf gebauten Autos die eine große Rennhistorie belegen konnte. Unter anderen drei Klassensiege im Jahr 1963 in der „Sports CarClub of America“. Logischerweise findet auch die eine oder andere Ausfahrt statt. Die Landschaft am Pazifik bietet den passenden Rahmen für die außergewöhnlichen Boliden, die sich somit nochmals im Fahrwind präsentieren.

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